SKYLOTEC Sports Athletenteam Klettern
Mittlerweile unterstützt SKYLOTEC einige abenteuerfreudige und talentierte Klettersportler, die sowohl das Freizeit- als auch das Wettkampfklettern lieben. Um das Team vorzustellen, haben wir einen Fragenbogen erstellt. Lest selbst!
Martin Schehl.
Erfolgreiche Tour.
Martin Schehl
Geburtsdatum und –ort: 15.03.1969 Dahn
Wohnort: Dahn
Ich klettere seit:1979
Was war dein größter/höchster bisheriger Erfolg?
Nach einem schweren MotoCross-Unfall vor 10 Jahren heute wieder im 8. Franzosengrad klettern zu können. Und wer weiß, vielleicht schaff ich auf die „alten Tage“ doch noch eine 8c...
Gefahr/Angst – entscheidende Gefühle beim Klettersport. Wie gehst du persönlich damit um?
Die Angst ist für mich als Vater von drei Kindern immer präsent. Klettern hat viel mit Verantwortung zu tun, gegenüber meinen Kletterpartnern und meiner Familie. Man lernt mit der Angst umzugehen, abzuwägen was geht und was nicht. Angst kann hemmen aber auch deine Gesundheit oder gar dein Leben bewahren. Ich klettere getreu dem Motto: Klettere für dich, nicht für die anderen und höre immer in dich rein.
Welche Tipps und Tricks hast du für Neueinsteiger im Klettersport?
Nicht den nackten Zahlen hinterher rennen und schön auf die Gesundheit achten. Im Sportstudium sagte uns ein kluger Mann mal, dass wir die Kinder dazu bringen sollen, lange Freude an ihrem Sport zu haben. Inzwischen muss ich feststellen, dass ich viele kommen und gehen gesehen habe.
Jennifer "Jenny" Rosenberger.
Erfolgreiche Tour.
Jennifer Rosenberger
Geburtsdatum und –ort: 29.01.1992 Landau
Wohnort: 76831 Billigheim
Ich klettere seit: 2004/2005
Meine Highlights: Kletterurlaube mit Freunden
Wer ist/sind dein/deine Vorbild/Vorbilder im Profi-Klettersport?
Ich bevorzuge es meinen Weg selbst zu finden und eigene Dinge auf die Beine zu stellen. Ich möchte lieber meine eigene Persönlichkeit entwickeln und niemanden kopieren oder nacheifern, somit habe ich keine Vorbilder.
Welche Tipps und Tricks hast du für Neueinsteiger im Klettersport?
Immer ein Schritt nach dem anderen, nichts überstürzen und immer daran denken, dass der Spaß im Vordergrund steht.
Klettern, klettern und nochmals klettern. Was machst du sonst in deiner Freizeit?
Langeweile gibt’s bei mir nicht und am liebsten mach ich mit meinen Freunden die Stadt unsicher. Bei gutem Wetter findet man mich grundsätzlich am Baggersee Frisbee und Volleyball spielen. Saisonbedingt geh ich noch Snowboarden.
Kathrin Schierl.
Kathrin Schierl
Geburtsdatum und –ort: 1984 in Graz / Österreich
Wohnort: Neufahrn bei Freising
Ich klettere seit: 2003
Meine Highlights:
Prost Gambrinus 7c+/8a
1. Platz bei der Münchner Stadtmeisterschaft
Wie bist du zum Klettern gekommen? Was macht dir beim Klettern am meisten Spaß?
Mein Mann hat mich dem Klettersport zugeführt und ich war von Anfang an so begeistert, dass ich alles andere stehen ließ, um soviel wie möglich draußen unterwegs zu sein. Klettern heißt für mich, Natur genießen, Abenteuer erleben, mit Freunden abhängen, Leute kennen lernen zu können, sich Ziele stecken, erreichen und an sich arbeiten zu können. – Also wie man sieht, Klettern ist einfach so viel mehr!
Was ist dein größtes/höchstes Ziel im Klettersport?
Jedes kleine erreichte Ziel bringt mich dem Traum vom besseren Klettern weiter.
Lieblingsklettergebiete – was sind deine Favoriten?
Ach Gott, wo soll ich da nur anfangen. Fast jedes Gebiet hat seine Reize und es gibt noch soviel was ich nicht gesehen habe.
Fontainebleau finde ich richtig super – da machen auch leichte Boulder richtig Spaß, weil die Bewegungen einfach so abgefahren sind. Zillertal/Ötztal und der Granit – es gibt da so viele ästhetische Linien und das Frankenjura mit seinen „kräftigen“ Zügen. ... macht wieder Lust auf Klettern
Marion Mannheim.
Abenteuerliche Tour.
Marion Mannheim
Ich klettere seit: Dezember 2001
Meine Highlights:
diverse Routen onsight bis 7c
eine 7c+ onsight St. Léger
8a+ - Witchcraft - August 2008
Was macht dir beim Klettern am meisten Spaß?
Wenn ich an einem schönen Tag in einem Topgebiet möglichst viele lange, abwechslungsreiche Routen klettern kann.
Gefahr/ Angst. Entscheidende Gefühle beim Klettern. Wie gehst du persönlich damit um?
Angst ist für mich auch ein positiver Faktor. In Verbindung mit einer gesunden Selbsteinschätzung kann sie mir helfen, Gefahren rechtzeitig zu erkennen und so zu vermeiden.
Freiheit - Was bedeutet das für dich in Verbindung mit dem Klettern?
Noch nie habe ich das Gefühl von Freiheit so intensiv erlebt, wie während meines derzeitigen 6-monatigen Klettertrips durch Europa. Auf dieser Reise habe ich sehr viel Zeit zu klettern aber auch die Möglichkeit, andere Dinge außerhalb des Kletterns intensiv wahrzunehmen und Neues auszuprobieren.
Markus Grünebach.
Steile Felsen, gefährliche Abhänge,
seine Welt.
Markus Grünebach
Geburtsdatum und –ort: 1984 Dachau
Wohnort: Bruck-Pienzenau
Ich klettere seit: 2004
Meine Highlights:
2006 Erste 7c Meme pas male (Orpierre)
2007 Erste 8a Mrakan (Paklenica)
2008 Erste 8a+ Leninakan (Achleiten)
2008 Bayerischer Meister Lead
2009 Erste 8b+ Remigius (Achleiten)
Gesponsert von SKYLOTEC Wie kam es dazu?
Ich habe von der neuen Marke gehört, mir das große und vielseitige Sortiment angeschaut und mich danach beworben.
Was bedeutet das für dich?
Ich bin froh einen solchen vielseitigen und neuen Ausrüster zu haben! Ich bekomme nur Spitzenprodukte und da macht das Klettern gleich noch mehr Spaß!
Was ist dein größtes/höchstes Ziel im Klettersport?
Die wunderschöne Natur genießen und die „King Lines“ zu klettern. Dabei müssen die Traumlinien nicht nur 10er aufwärts sein, sondern können auch sehr gerne mal ein paar 9er sein, einfach weil die Linien in der Wand so wunderschön sind.
Worin siehst du den Unterschied zwischen Freizeit- und Wettkampfklettern?
Was bevorzugst du? Wo siehst du die Reize?
Beim Freizeitklettern sollte immer der Spaß an vorderster Stelle stehen. Zu viel Ehrgeiz und Verbissenheit nehmen dir oft die Erholung, die du in deiner Freizeit suchst und brauchst. Beim Wettkampfklettern muss ein gewisses Maas an Ehrgeiz und Verbissenheit da sein, sonst erreichst du nichts. Aber bei zu viel Ehrgeiz und zu hohen Erwartungen, erlebt man oft sehr deprimierende Rückschritte.
Bei diesen Veranstaltungen war ich für
SKYLOTEC 2009 dabei:
Wettkampfschrauben 2009
21.-23.05.2009 - High East Bouldercup
Wettkampfmoderation 2009
23.05.2009 - High East Bouldercup
18.07.2009 - Bayerische Jugendmeisterschaften Rockgames Coburg
17.10.2009 - Soulmoves Süd Ingolstadt
21.11.2009 - Soulmoves Süd High East
Wettkampfergebnisse 2009
1. Platz - Gesamtwertung Oberlandcup 2009
1. Platz - Münchner Stadtmeisterschaften - 20.06.2009
1. Platz - Ingolstädter Stadtmeisterschaften - 25.04.2009
2. Platz - Climb FREE - 28.02.2009
2. Platz - Soulmoves Süd High East - 21.11.2009
2. Platz - Gesamtwertung Soulmoves Süd 2009
Patricia Lihs.
Steile Felsen, gefährliche Abhänge,
ihre Welt.
Klettern kann man überall.
Patricia Lihs
Geburtsdatum und –ort: 09. 07.1982 in Tarnowitz
Wohnort: Landshut
Freerider seit: 2005
Meine Highlights:
7c+ in Rodellar (Spanien)
7c+ Wunderbaren Jahre (Altmühltal)
7c/7c+ Minefield (Donaudurchbruch)
7c Pipeline (Sizilien) 7c Stargate (Sizilien)
Wie bist du zum Klettern gekommen? Was macht dir beim Klettern am meisten Spaß?
Mein damaliger Freund hat es mir gezeigt, ich war vom ersten Moment so angetan, hatte soviel Spaß, dass ich es kaum erwarten konnte wieder zu Klettern. Dieses Gefühl ist bis heute geblieben. Es ist mittlerweile so groß, dass ich mir ein Leben ohne den Klettersport nicht mehr vorstellen kann.
Was war dein größter/höchster bisheriger Erfolg?
Am Fels 7c+ aber in Wirklichkeit freut es mich wenn ich Routen geklettert habe und meinen Nachfolgern jeden Einzelnen Zug bis in Detail schildern kann und sie somit eine Route flashen können.
Gefahr/Angst – entscheidende Gefühle beim Klettersport. Wie gehst du persönlich damit um?
Gefahr vorher abschätzen das ist wichtig. Doch Angst sollte es nicht geben. Das hemmt einen in der eigenen Leistungsfähigkeit. Wichtig ist niemals den Respekt zu verlieren, sonst können Gefahren nicht mehr realistisch eingeschätzt werden.
Freiheit – Was heißt das für dich in Verbindung mit dem Klettern?
Luft unter den Füßen zu haben. Die Zeit für einen Augenblick anhalten, keine Hektik kein Stress nur du und der Fels.
Wer ist/sind dein/deine Vorbild/Vorbilder im Profi-Klettersport?
Chris Sharma - Er ist so locker, macht sein Ding lässt sich nicht hinein reden und hat soviel Mut für Neue Projekte.
Lieblingsklettergebiete – was sind deine Favoriten?
Ich war schon in halb Europa und überall ist das Klettern der Wahnsinn, jedes Klettergebiet hat seine eigenen Faszination.
Doch immer wieder gern kehre ich in die Fränkische, das Altmühltal, Laabertal und nach Arco zurück, wo ich jedes Jahr die meiste Zeit verbringe.
Welche Tipps und Tricks hast du für Neueinsteiger im Klettersport?
Nicht krampfhaft irgendwelchen Schwierigkeitsgraden nachjagen, neues Ausprobieren und das wichtigste Spaß am Klettern zu haben.
Klettern, klettern und nochmals klettern. Was machst du sonst in deiner Freizeit?
Ganz ehrlich: Nicht viel. Wenn ich nicht selbst klettere trainiere ich unsere Nachwuchstalente in Landshut oder organisiere Wettkämpfe auf Bezirksebene für die Kids! Zweimal die Woche gehe ich zu laufen und in die Sauna.
Wettkämpfe sind für dich ein Thema. Wie bereitest du dich vor?
Wettkämpfe sind für mich zweitrangig. Ich möchte die Natur erleben und eigentlich immer höher hinaus. So 20 Seillängen wären schon mal der Wahnsinn. Wenn das Wetter schlecht ist, dann klettere ich mal an Wettkampf mit, aber das ganz ohne Druck.